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Schalke, Fans und "Einmal Schalker. Immer Schalker"

Alles rund um den FC Schalke 04 und deren Verantwortlichen, wie Manager und Vorstand
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McPepper
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Schalke, Fans und "Einmal Schalker. Immer Schalker"

Beitrag von McPepper » Mi 13. Sep 2017, 10:34

Glück Auf.

Wenn man sich hier unvoreingenommen quer durch die Threads liest stellt man sich unwillkürlich die Frage ob wir jeder Schalker ein Schalker ist. Hört sich provokativ an. Ja. Ist es aber nicht.

Denn nüchtern ohne blaue Brille liest man dann immer wieder fast nur negative Kritik. Negativ? Ja, denn Kritik kann auch Positiv sein.

Was ist alles bei uns nur verkehrt. Der Trainer passt nicht, der AR passt nicht, einige User passen nicht.
Ganz abgesehen davon das auch viele Spieler nicht passen. Spieler x ist kein Erstz für vergangenen Spieler y, Spieler z ist einfach nicht gut genug. Etc..

Dazu kommen dann merkwürdige Formulierungen. Es beginnt mit "Wenn". I>st aber dann im 2. Satz schnell bei "Ist". Es wird schnell ein Eventuell zu einem Fakt gemacht.

Warum aber ist das so? Wieso kann man nicht einfach mal sagen: DAS ist unser Schalke. Und unser Schalke so nehmen wie es sich real aktuell darstellt?
Wenn ich als Fan sage "Einmal Schalker immer Schalker". Dann bekenne ich mich doch zu Schalke. Genau dann ist es doch so das ich mit der Situation konform gehe und meinen Verein unterstütze.
Unterstützen aber heißt doch nicht auf der Vergangenheit zu reiten. Unterstützen heißt jetzt, hier und heute mit und für den Verein dabei zu sein. "Immer Schalker" dann bedeutet für mich das ich unabhängig einer Situation zu Schalke stehe.

Sicherlich kann und sollte man Vorkommnisse hinterfragen. Aber doch nicht notorisch als ein zwangsweises muss. Nicht als Basis um andere Fans mit anderer Sichtweise anzugehen. Nicht als Basis um eigenes "Fachwissen" als reales Unumgängliches darzustellen.
"Einmal Schalker Immer Schalker" sollte nicht nur ein Spruch sein. Dieser Satz sollte jeden daran erinnern das es unabhängig persönlicher Dinge, unabhängig zeitlicher Bereiche um Schalke geht. Als Fan für und um Schalke.

Ich bin da der Meinung das genau dieser Satz "Einmal Schalker Immer Schalker" bei jedem Fan zunächst positives zu Schalke auslösen sollte. Und nicht im Zweifelsfall Negatives.

Der Vergleich mit einem halb vollen/halb leeren Glas hinkt zwar, aber Schalke halb leer zu sehen?

Wir sind Schalker. Daran sollten wir uns erinnern. Meine einfache Meinung.
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gelöscht

Beitrag von gelöscht » Mi 13. Sep 2017, 15:58

Nein, das ist eben nicht mein Schalke! Herzloser Fußball seit Jahren, desaströse Personalpolitik. Schalke ist Leidenschaft, was ich auf dem Platz seit Ewigkeiten sehe, hat damit nichts mehr zu tun!

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Stan56
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Beitrag von Stan56 » Mi 13. Sep 2017, 16:05

Da möchte ich dir nur entgegenhalten: "Schalker in guten und schlechten Zeiten"!

Ich für meinen Teil mache meine Identifikation mit dem S04 weder an "mitreißendem Fußball" noch an "mieser Darstellung/unterirdischem Spiel" fest - ich ärgere mich zwar auch über manches, aber deswegen wird meine Liebe zum Verein nicht kleiner!
Der 112. Geburtstag unseres geliebten Vereins ist nun auch mein neuer Geburtstag

gelöscht

Beitrag von gelöscht » Mi 13. Sep 2017, 16:13

Stan ich war jahrelang in Liga 2 in allen möglichen Stadien unterwegs und habe teils so leidenschaftlichen Fußball gesehen. Da war die Identifikation zu 100%. Heute ist davon nichts übrig, also von der Leidenschaft auf dem Platz.

Lincoln04
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Beitrag von Lincoln04 » Mi 13. Sep 2017, 16:33

Nachtelf04 hat geschrieben:
Mi 13. Sep 2017, 15:58
Nein, das ist eben nicht mein Schalke! Herzloser Fußball seit Jahren, desaströse Personalpolitik. Schalke ist Leidenschaft, was ich auf dem Platz seit Ewigkeiten sehe, hat damit nichts mehr zu tun!
Ich habe seit über 30 Jahren Dauerkarten, ich habe zB. in Solingen eine 0-4 Klatsche mit einem ganz jungen Thon erlebt, war echt peinlich. Ich behaupte für mich das ich wirklich sagen kann, einmal Schalker, immer Schalker. Das bedeutet aber nicht, das ich keine negative Kritik äußern darf. Den Fußball der letzten Jahre darf man zurecht kritisieren, genau so wie du ihn beschreibst.

ebbesand-1904
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Beitrag von ebbesand-1904 » Mi 13. Sep 2017, 16:42

Lincoln04 hat geschrieben:
Mi 13. Sep 2017, 16:33
Nachtelf04 hat geschrieben:
Mi 13. Sep 2017, 15:58
Nein, das ist eben nicht mein Schalke! Herzloser Fußball seit Jahren, desaströse Personalpolitik. Schalke ist Leidenschaft, was ich auf dem Platz seit Ewigkeiten sehe, hat damit nichts mehr zu tun!
Ich habe seit über 30 Jahren Dauerkarten, ich habe zB. in Solingen eine 0-4 Klatsche mit einem ganz jungen Thon erlebt, war echt peinlich. Ich behaupte für mich das ich wirklich sagen kann, einmal Schalker, immer Schalker. Das bedeutet aber nicht, das ich keine negative Kritik äußern darf. Den Fußball der letzten Jahre darf man zurecht kritisieren, genau so wie du ihn beschreibst.
Für den Rotz den die Herren Millionäre seid langem abliefern kommen die noch ganz gut bei weg.
Und wenn man den Manager als unfähig ansieht kann man doch trotzdem richtiger Schalker sein.
Ganz im Gegenteil, wenn ich mit der jetzigen Situation zufrieden bin und wie wir da rein geraten sind, dann kann ich doch unmöglich das Schalke-Gefühl im Herzen tragen, dann nämlich bin ich einfach nur stumpf und dumm.

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Stan56
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Beitrag von Stan56 » Mi 13. Sep 2017, 16:45

Das ist ja alles schön und gut, Kritik (wenn sie nicht um der Kritik willen erfolgt) ist ja auch ok - aber wieviel auch zu kritisieren sein mag, es käme mir nie in den Sinn, deswegen zu sagen "Das ist nicht mehr mein Schalke".
Diesen Satz werdet ihr von mir nur mit ironischem Kontext hören....
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Illuminatus
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Beitrag von Illuminatus » Mi 13. Sep 2017, 16:45

In guten wie in schlechten Zeiten... ja ja, wir sind alle treu. Treue Seelen. Treue Schalker.
Auch ich bin zu 100% Schalker, auch wenn das einige hier nicht glauben. ;)

Nach sauschlechten Spielen könnte ich Wände einreissen und fluche stundenlang. Trotzdem bleibe ich ein riesengroßer Fan dieses bescheuerten, irren Clubs!
Die Identifikation habe ich inzwischen (oder besser gesagt AKTUELL) nur noch mit dem Club an sich. Da denke ich eher so wie @Nachtelf04. Hier ist in den letzten Jahren viel kaputt gegangen.

Das Problem ist doch, dass wir in den letzten Jahren heftigen Personaltausch in Verbindung mit extrem schlechten Spielen und charkterlich fragwürdigen Kickern hatten. Das Ende vom Lied war ein neuer Manager, Trainer UND Spieler! Und ich finde, dass das letztes Jahr wirklich das i-Tüpfelchen war. Insgesamt katastrophal! Von allen!

Das muss man erstmal sacken lassen, verkraften! Ist nicht so einfach...

Ich arbeite aber daran. Und ich finde auch, dass jeder Mensch anders damit umgeht und deshalb maße ich mir auch kein Urteil über das "Fan-Sein" von anderen an!

Fakt ist für mich: Noch so eine Saison wie letztes Jahr halte ich nicht aus. Dafür bin ich zu emotional. Aber der jetzige Saisonstart in Verbindung mit DT lässt mich hoffen! Wenn endlich mal die "Kontinuität" Einzug hält, wird alles besser.... hoffe ich.... ;)
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McPepper
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Beitrag von McPepper » Mi 13. Sep 2017, 19:26

Nachtelf04 hat geschrieben:
Mi 13. Sep 2017, 15:58
Nein, das ist eben nicht mein Schalke! Herzloser Fußball seit Jahren, desaströse Personalpolitik. Schalke ist Leidenschaft, was ich auf dem Platz seit Ewigkeiten sehe, hat damit nichts mehr zu tun!
Sorry, aber das ist nicht gerade erst in den letzten Jahren aufgetaucht. Das gab es immer wieder in der Fußballgeschichte des FC Schalke 04.

Schalke suggeriert Leidenschaft. Ja. Aber Schalke steht nicht ausschließlich für Leidenschaft auf dem Platz. Selbst unter Huub, um mal die Kurve zu einem Schalker Jahrhundert-Trainer zu bekommen, haben wir viele Spiele gesehen welche denen der letzten Jahren entsprachen. Was also ist die Leidenschaft auf dem Platz? Sind es nicht doch eher gute Erinnerungen an 3-4 gute Saisons in den letzten Jahrzehnten? Denn viel mehr komplette Saisons in solchem Maße wie zur Zeit der Meister der Herzen, oder aber das eine Rangnick Jahr mit einer Mannschaft welche noch von Rudi zusammengestellt war.

Was aber ist denn abseits davon die Leidenschaft für die Schalke steht? Wenn ich das interpretiere dann ist diese Leidenschaft mit Leiden verbunden gewesen. Z.B. die Rutten Saison. Das war einfach Leidenschaft im wahrsten Sinne des Wortes.
Daher denke ich schon das bei aller berechtigten Kritik auch einmal der Bezug hergestellt werden muss/soll/kann. Nämlich der Bezug einer Wertung. Und diese fällt doch immer gegen ein vorhandenes Schalker Ereignis. Denn wenn ich z.B. der Meinung bin das es ein gutes Jahr ist oder ein schlechtes Jahr gesehen wird? Worauf beziehe ich mich da?
Gut sage ich doch wenn es besser als das (Wieder einmal gegen eines der schlechten Jahre gesehen) normale wo gelitten wurde. Doch war es wirklich gut? Nicht unbedingt. Vielleicht war es einfach nur besser. Ist es wirklich besser wenn trotz der besseren Einschätzung kein internationaler Platz herausspringt?

Wann ist es dann schlecht? Wenn nicht international gespielt wird? Oder wenn es nicht so dolle ein kampfbetontes Jahr war/wird? Oder spielerisch nicht so dolle läuft?
Ist es auch dann wirklich noch schlecht wenn ein solches Jahr wieder zu internationaler Schalker Beteiligung führt?

All das gehört aber für mich zu Schalke. Seit Jahrzehnten gibt und gab es diese Situationen. Aber Schalke steht nie für Kontinuität. Wieso dann für Leidenschaft?

Personal.... Ja. Doch zum einen hat es das "nicht richtige" Personal schon immer wieder auf Schalke gegeben. Wer sich in der Schalker Geschichte damit beliest? Der kommt ganz schön ins Trudeln.
Und nicht zu vergessen: Wir Mitglieder wählen unsere Vertreter welche dann für die Mitglieder handeln. Vielleicht haben wir da nur die verkehrten gewählt weil ja nicht das herauskam was man erwartet hatte?

Man kann vieles sehen, lesen, hören und diskutieren. Natürlich auch kritisieren. Letzteres wenn der Rahmen stimmt. Denn Fan - Leidenschaft sollte und kann nicht nur aus einem Haudrauf -Modus bestehen.

Daher meine ich persönlich das auf Schalke nicht alles nur im Argen liegen kann. Und für mich auch nicht liegt.
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gelöscht

Beitrag von gelöscht » Mi 13. Sep 2017, 20:17

Dankeschön klasse dein Post

wassolldas
Beiträge: 1347

Beitrag von wassolldas » Mi 13. Sep 2017, 20:35

@McPepper

Klasse Kommentar :dafur:

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Caspar04
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Wohnort: Bergneustadt

Beitrag von Caspar04 » Mi 13. Sep 2017, 20:36

wassolldas hat geschrieben:
Mi 13. Sep 2017, 20:35
@McPepper

Klasse Kommentar :dafur:
104% dto
ubi bene ibi patria

aniego
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Beitrag von aniego » Do 14. Sep 2017, 06:39

Schalke ist eben ein Virus, wo man sich mal schlechter fühlt oder eben für die Glücksgefühle sorgt, welche sicher in den letzten Jahren nicht so viel da waren, aber deswegen bleibe ich Schalker bis in den Tod, auch wenn viele FC Freunde es nicht verstehen können, aber das müssen sie auch nicht. Nun hoffe ich wie viele Schalker, auf ein paar Glücksmomente diese Saison oder auch nächsten Jahre, denn verdient haben wir es auf jeden Fall.

Glück auf
PS: Mich entfernen eher die Summen an Gehältern und Ablösen vom Fußball, aber Schalke wird bleiben, egal welche Protagonisten das Zepter schwingen, denn die sind alle vergänglich.
Besser vordenken statt nachdenken.

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Illuminatus
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Wohnort: Hamburg

Beitrag von Illuminatus » Sa 23. Sep 2017, 20:56

Ich bleibe übrigens auch Fan, wenn dieses verfluchte e.V. endlich verschwindet!

Genau diese zwei Buchstaben hindern uns, höheres zu erreichen. Inzwischen gibt es 4 oder 5 Clubs die wir nicht mehr einholen, und das ist beschämend, traurig und peinlich!

Die restlichen 12 Clubs sind auf Augenhöhe mit uns und es dauert nicht mehr lange, bis sie uns ebenfalls überholen.

Alles basiert auf Geld und Erfolg. NICHT AUF DER BESCHISSENEN TRADITION auf die ich mir ein Ei backe! :wand:

Bitte Clemens: mach was aber schnell!!!!
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wassolldas
Beiträge: 1347

Beitrag von wassolldas » Sa 23. Sep 2017, 21:31

Tatsächlich basiert heutzutage alles auf Geld.

Und dem allein nachzulaufen ist trotz der jetzigen Gegebenheiten nicht meine gefühlte Vereinsliebe

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