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Özil würde es wieder machen ....

Alles rund um die Mannschaft und deren Trainerstab
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Stan56
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Özil würde es wieder machen ....

Beitrag von Stan56 » Mi 15. Aug 2018, 10:09

Mit einem großen Schnitt würde er ja zugeben, dass er die Hauptursache für das blamable Abschneiden war - und das werden wir bei dieser Träne wohl nie erleben....
Der 112. Geburtstag unseres geliebten Vereins ist nun auch mein neuer Geburtstag

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Lieutenant Dan
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Beitrag von Lieutenant Dan » Mi 15. Aug 2018, 10:16

Stan56 hat geschrieben:
Sa 11. Aug 2018, 16:53
Was aber alles keineswegs Özil berechtigt, die total verallgemeinernde Rassismus-Keule auszupacken. Das was er dem DFB vorwirft, nämlich einen Sündenbock zu suchen, nimmt er in ganz großem Stil für sich in Anspruch!
Natürlich wurde und wird er immer noch zum Sündenbock gemacht. Ist ja auch der einfachste Weg für den DfB.
mimimi......die bösen User haben über mich gelästert.......mimimi

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Lieutenant Dan
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Beitrag von Lieutenant Dan » Mi 15. Aug 2018, 10:18

Stan56 hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 10:09
Mit einem großen Schnitt würde er ja zugeben, dass er die Hauptursache für das blamable Abschneiden war - und das werden wir bei dieser Träne wohl nie erleben....
Alles klar. Özil hat also deines Erachtens die Schuld für den schlechten Auftritt " der Mannschaft " , oder wie ?
mimimi......die bösen User haben über mich gelästert.......mimimi

Schwabenrooster
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Beitrag von Schwabenrooster » Mi 15. Aug 2018, 10:19

Die Fifa ist ein krimineller Sumpf. Ihre Funktionäre schummeln, tricksen, schmieren. Dass Weltmeisterschaften in komplett undemokratischen Ländern wie Russland und bald Katar stattfinden, ist längst akzeptiert. Ein lachender Putin steht neben dem deutschen Ehrenspielführer Lothar Matthäus, das stört aber keinen. In Bayern regiert ein verurteilter Steuerhinterzieher den wichtigsten Fußballverein des Landes. Aber das ist nun natürlich alles egal. Weil der Haustürke vermeintlich einen Fehler gemacht hat. Und weil er sich nun auch noch erdreistet, sich von seinem Land, von Deutschland, nicht alles gefallen zu lassen.

Özil sollte in einer verkommenen Fußballwelt eine moralische Reinheit beweisen, die von seinen biodeutschen Mitspielern niemand verlangt. Diese Doppelstandards sind es, die viele Deutschtürken nur allzu gut kennen. Und die diesen Rücktritt zu einem Armutszeugnis für dieses Land macht, das sich als weltoffen verkauft.
Die Deutschtürken haben nun viele Fragen: Hätte Özil das Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten absagen sollen, ihm klarmachen, dass die Deutschen seine autokratische Politik nicht gutheißen? Bundeskanzlerinnen und westliche Präsidenten lassen sich ebenfalls mit ihm ablichten, selbst Journalisten und Politiker wissen bis heute nicht, wie man mit Erdoğan richtig umgehen soll. Aber ein schüchterner Fußballstar soll das können?
Deshalb wird Özils Abrechnung auch in jenem Teil der deutschtürkischen Community auf viel Verständnis stoßen, die überhaupt nichts mit Erdoğan zu tun haben will. Denn die Wut auf den türkischen Präsidenten zieht auch den Mob an – Leute, die pauschal schon immer was gegen Türken hatten und nur nach einem Kanal gesucht haben, um das loszuwerden. Damit sind nicht nur die Menschen gemeint, die Özil als "Ziegenficker" oder "Türkensau" beschimpften. Sondern vor allem jene, die über Wochen laut über den "Verrat von Özil" gepoltert haben, während ihre deutschtürkischen Kollegen bei der Arbeit, beim Essen in der Kantine oder in der Freizeit ruhig zuhören mussten. Während ihnen wieder einmal das Gefühl aufgedrückt wurde: Sie sind fremd im eigenen Land.

"Macht meine türkische Abstammung mich zu einem wertvolleren Ziel?", fragt Özil. Für ihn und viele der 2,8 Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln ist die Antwort ein klares Ja, und es bleibt einem nach diesen Tagen keine Alternative, als ihnen zuzustimmen. Dass Özil in seiner Abrechnung auch die Medien kritisiert, spricht vielen Deutschtürken aus der Seele. Wie oft wurde während des "Verrats von Özil" darüber berichtet, dass er mehr Hilfsprojekte unterstützt als die meisten seiner Kritiker? Wie oft wurde berichtet, dass Özil nie durch Eskapaden der Art aufgefallen ist, die die Öffentlichkeit gerade jungen Fußballern gern vorhält? Einmal, zweimal, keinmal? Stattdessen gibt es das Bild vom Spielmacher, wie er auf dem Rasen die Hände und Arme hebt, um kurz zu beten. Es gibt die Szenen, in denen er als Nationalspieler die Nationalhymne nicht mitsingt. Und es gibt die Bild-Zeitung, die offenbar große Teile dieses Landes hinter sich weiß, wenn sie sich jetzt zu titeln traut: Der Jammer-Rücktritt.
Es ist nicht das erste Mal, dass Özil so positioniert wird, wie es gerade ins öffentliche Klima passt. 2010 bekam er den Bambi-Integrationspreis. Bei der WM in Südafrika hatte Deutschland den 3. Platz erreicht, Özil war jetzt ein deutscher Held. Als ihn Moderatorin Nazan Eckes ankündigte, saß er wie ein scheuer Junge im Publikum. Auf die Bühne kam dann ein schüchterner Anfang 20-Jähriger, der verloren wirkte und vor Aufregung Mühe hatte, seine auswendig gelernte Dankesrede vernünftig aufzusagen. Wer Özil zuhört, weiß, das Sprechen fällt ihm schwer.

Aber das musste er auch nicht, um ein Vorbild zu sein. Mindestens genauso viel wert ist es, dass er außerhalb des Fußballplatzes immer respektvoll blieb. Özil hat es auf seine Art und Weise geschafft, dass auch biodeutsche Kinder und Erwachsene Trikots mit seinem türkischen Namen tragen. Für junge Migrantenkinder, die noch damit zu kämpfen haben, sich hier angenommen zu fühlen, sind solche Momente unbezahlbar. Einer von ihnen hat es zum gesamtdeutschen Idol geschafft.

Es gab damals, nach der Bambi-Verleihung, auch einige empörte Deutschtürken. Sie fragten sich, wie es sein kann, dass ein Fußballer fürs Kicken den Integrationspreis erhält, aber eine Diplom-Ingenieurin mit Kopftuch leer ausgeht. Özil war vermutlich der Letzte, der in diesem Moment auf der Bühne stehen wollte. Er hat nie um diesen Preis gebettelt. Aber ihm die Auszeichnung zu verleihen, war schlicht unkomplizierter, als einer Ingenieurin mit Kopftuch das Gefühl zu geben, sie sei angekommen. Acht Jahre später zeigt der Umgang mit Özil: Es ist viel schlimmer. Selbst ein Fußballstar ohne Kopftuch wird fallen gelassen, wenn es drauf ankommt. ;)

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Stan56
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Beitrag von Stan56 » Mi 15. Aug 2018, 10:29

Lieutenant Dan hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 10:18
Stan56 hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 10:09
Mit einem großen Schnitt würde er ja zugeben, dass er die Hauptursache für das blamable Abschneiden war - und das werden wir bei dieser Träne wohl nie erleben....
Alles klar. Özil hat also deines Erachtens die Schuld für den schlechten Auftritt " der Mannschaft " , oder wie ?

Das habe ich nicht gesagt - jedenfalls hat er bestimmt nicht die alleinige Schuld, da haben Andere noch mehr versagt. Wie schon vor ein paar Minuten gesagt, hat für mich der Jogi-Bär die Hauptschuld und Khedira, Müller, Gündogan, Gomez sind da auch noch zu nennen (und auch -trotz des Tores gegen Schweden- Kros). Aber das mit der Träne an der Seitenlinie wird der DFB nie zugeben, weil ja Grindel vor der WM ohne Not mit ihm verlängert hat und dann auch sein Gesicht verlieren würde....
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Just
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Beitrag von Just » Mi 15. Aug 2018, 10:47

Lieutenant Dan hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 10:18
Stan56 hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 10:09
Mit einem großen Schnitt würde er ja zugeben, dass er die Hauptursache für das blamable Abschneiden war - und das werden wir bei dieser Träne wohl nie erleben....
Alles klar. Özil hat also deines Erachtens die Schuld für den schlechten Auftritt " der Mannschaft " , oder wie ?
Genau das, was man Özil spielerisch in der Nationalmannschaft vorgeworfen hat, bekommt er nun auch bei Arsenal zum Vorwurf gemacht ...so dämlich können die Vorwürfe also nicht sein.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

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Stan56
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Beitrag von Stan56 » Mi 15. Aug 2018, 10:55

@Schwabenrooster

Deine Meinung sei dir unbenommen und mit einigem hast du auch recht - aaaaaber.....

...die große Rassismus-Keule zu schwingen und ein theatralischer Rücktritt in den sozialen Medien und dann noch in englischer Sprache (und vermutlich von Ghostwritern aus seinem Beraterstab verfasst) wirft ein bezeichnendes Bild auf ihn und seine Beweggründe! Er hätte ganz einfach in einer Pressemitteilung oder einem Interview zurücktreten können, ohne großes Tamtam und ohne die Rassismus-Keule - aber das hätte ja nicht seinen geschäftlichen Interessen in der Türkei gedient! So bleibt einfach nur ein fader/schäbiger Beigeschmack und bestärkt mich in meiner Meinung (die ich seit seinen Schalker Zeiten, mit dem Wortbruch gegenüber Müller, von ihm habe): Er ist eine egomanische "Ich-AG", der es nur um Kohle und eigene Interessen geht - und da muss er sich nun wirklich nicht als "moralische Instanz" aufspielen. Das nehmen ihm nämlich wahrscheinlich nur Gleichdenkende ab...

Und was du zu Deutsch-Türken im allgemeinen schreibst, dazu frage ich dich dann mal, warum bilden denn nur Türken in Deutschland eine "Parallel-Kultur", von anderen "ehemaligen Gastarbeitern" anderer Nationen oder Einwanderern (Asylsuchende mal außen vor, das ist eine andere Geschichte) kennt/erlebt man das nämlich nicht? Da sind also die Deutsch-Türken nicht ganz unschuldig an dieser Situation....
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Schwabenrooster
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Beitrag von Schwabenrooster » Mi 15. Aug 2018, 10:58

Ich habe da kein Problem mit, viele meiner besten Kumpels sind Türken, und sehr oft verlässlicher als mancher Deutsche.😌

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Stan56
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Beitrag von Stan56 » Mi 15. Aug 2018, 11:03

...es gibt überall "Solche und Solche" - das hat aber eigentlich nix mit Özil (und seinem Verhalten) zu tun.
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Schwabenrooster
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Beitrag von Schwabenrooster » Mi 15. Aug 2018, 11:05

Ich wollte auch nicht vom Thema ablenken. Diskussion wird sich meiner Ansicht ohnehin irgendwann totlaufen, da Özil ja zurückgetreten ist. :oops:

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McGee04
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Beitrag von McGee04 » Mi 15. Aug 2018, 11:07

​"Dem Türken wird hier nichts verziehen"
​Ein Kommentar von Hasan Gökkaya
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... -rassismus
Was schert es die königsblaue Eiche, wenn sich ein Benfica-Fan an ihr reibt?

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Stan56
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Beitrag von Stan56 » Mi 15. Aug 2018, 11:09

Schwabenrooster hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 11:05
Ich wollte auch nicht vom Thema ablenken. Diskussion wird sich meiner Ansicht ohnehin irgendwann totlaufen, da Özil ja zurückgetreten ist. :oops:

...aber nur dann, wenn er nicht wieder frisches Öl ins Feuer gießt um seine Interessen zu forcieren.
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Stan56
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Beitrag von Stan56 » Mi 15. Aug 2018, 11:13

Schwabenrooster hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 10:19
Die Fifa ist ein krimineller Sumpf. Ihre Funktionäre schummeln, tricksen, schmieren.
.......

Wenn Medien-Artikel gepostet werden, sind diese als Zitat (mit Quellenangabe) zu kennzeichnen - außerdem ist es (gesetzlich) verboten, ganze Artikel zu kopieren - da sind nur Auszüge gestattet....
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Lieutenant Dan
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Beitrag von Lieutenant Dan » Mi 15. Aug 2018, 12:20

Stan56 hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 11:13
Schwabenrooster hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 10:19
Die Fifa ist ein krimineller Sumpf. Ihre Funktionäre schummeln, tricksen, schmieren.
.......

Wenn Medien-Artikel gepostet werden, sind diese als Zitat (mit Quellenangabe) zu kennzeichnen - außerdem ist es (gesetzlich) verboten, ganze Artikel zu kopieren - da sind nur Auszüge gestattet....

Trotzdem ist der Artikel gut und inhaltlich richtig. McGee hat ja auch den Link veröffentliht.
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Lieutenant Dan
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Beitrag von Lieutenant Dan » Mi 15. Aug 2018, 12:22

Just hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 10:47
Lieutenant Dan hat geschrieben:
Mi 15. Aug 2018, 10:18


Alles klar. Özil hat also deines Erachtens die Schuld für den schlechten Auftritt " der Mannschaft " , oder wie ?
Genau das, was man Özil spielerisch in der Nationalmannschaft vorgeworfen hat, bekommt er nun auch bei Arsenal zum Vorwurf gemacht ...so dämlich können die Vorwürfe also nicht sein.
Warum hat Arsenal eigentlich seinen Vertrag verlängert , wenn sie ihm angeblich Vorwürfe machen. Erzähl keinen Scheiss. Woher hast du das? Aus deine geliebten Systemmedien?
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